Lebensmittel- & Futtermittelanalytik Klinische Diagnostik Login Impressum
Residues

Mykotoxine

Mykotoxine sind sekundäre Stoffwechselprodukte, die von Schimmelpilzen gebildet werden. Erkrankungen, die durch die Aufnahme von Mykotoxinen hervorgerufen werden, bezeichnet man als Mykotoxikosen.

Man unterscheidet Feld- und Lagerpilze, die für Mensch und Tier die größte Bedeutung im Hinblick auf Kontaminationen von Lebens- und Futtermitteln haben. Feldpilze wie Fusarien entwickeln sich vorwiegend auf abreifenden Nutzpflanzen. Die jeweiligen Mykotoxine, wie z.B. DON, Zearalenon, T-2 Toxin und Fumonisin, gelangen überwiegend durch Getreide- und Getreideprodukte in die Nahrungskette. Lagerpilze, wie Aspergillus- und Penicillium-Arten und deren Mykotoxine, wie z. B. Aflatoxine und Ochratoxin A, entstehen durch unsachgemäße Lagerung im Erntegut oder direkt im Lebensmittel. Aufgrund von EU-weiten Grenzwerten für einige Mykotoxine ist eine entsprechende Analytik unerlässlich.